Man sollte annehmen, dass man mit 29 geworfenen Toren in einer Auswärtspartie gewinnen kann. Doch auch die Tatsache, dass sich fast jede Feldspielerin in die Torschützenliste eingetragen hat, half nicht dabei, die Punkte mit nachhause zu nehmen.

Am Samstag unterlagen die Spielerinnen der Spielgemeinschaft aus Burlafingen der HSG Fridingen/Mühlheim am Ende mit 29:36. Dabei hatte man sich im Vorfeld vorgenommen, die Gastgeberinnen nicht in ihr Umschaltspiel, also die erste und zweite Welle, kommen zu lassen. Und dies gelang der Pfeiffer Sieben auch bis zum 10:8 in der 22. Minute sehr gut. Zwar gelang es den Gästen nicht in Führung zu gehen, doch ließ man die Fridinger Mannschaft nie ernsthaft davonziehen. Aber eine 2 Minuten Strafe gegen Burlafingen nutzte die HSG aus, sich einen 6 Tore Vorsprung zu erarbeiten. Mit 16:10 trennte man sich zur Halbzeitpause.

Trotz der richtigen Ansprache in der Kabine von Trainer Ralph Pfeiffer und einem schnellen Tor nach Wideranpfiff, gelang es der SG nicht, weiter Akzente zu setzen. Immer wieder wurden vergebene Chancen oder Ballverluste von Friedingen/Mühlheim ausgenutzt und in eigene schnelle Tore umgewandelt. In der 36. Minute waren diese dann auch auf 10 Tore zum 23:13 enteilt und die Gäste liefen Gefahr, das Spiel völlig aus der Hand zu geben. Mit vier Toren in Folge schaffte man es aber wieder, wenigstens das Ergebnis Mitte der zweiten Halbzeit zu verbessern. Danach allerdings leistete man sich wieder zu viele zu einfach Fehler im Positionsspiel, die postwendend zum Gegentor führten. Somit gelang es zwar noch an der 30 Tore Marke zu kratzen, doch zu schnell im Kopf waren die Gastgeberinnen an diesem Abend. Das Ergebnis von 36:29 geht am Ende dann leider, auch in der Höhe, verdient an die HSG Fridingen/Mühlheim.
Im nächsten Heimspiel am Samstag um 20 Uhr heißt die SG Burlafingen/PSV Ulm die Gäste der TG Biberach willkommen und freut sich auf lautstarke und stimmungsvolle Unterstützung ihrer treuen Fans.

Tore: F. Kaupp 13/5, I. Blankenship 7/1, C. Luxenhofer 3, D. Dirr 2, S Dehm, H. Marotti, V. Aschenbrenner, L. Glöckler je 1