Am Samstag ging es für die SG Burlafingen / Ulm ins knapp 100 km entfernte Esslingen zur SG Hegensberg-Liebersbronn. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache für die Gäste. Und bis 10. Minuten nach Anpfiff setze sich der Favorit auch mit 3 Toren zum zwischenzeitlichen 3:6 ab. Doch eine Auszeit des Heimtrainers nahm der Pfeiffer-Sieben kurz den Wind aus den Segeln. 

Zu fahrlässig spielte man der abstiegsbedrohten SG Hegensberg-Liebersbronn den Ball in die Hände. Aber auch in der Abwehr fehlte es an der Abstimmung – auch zwischen Feldspielerin und Torhüterin. Zu harmlos agierte man und ließ die Gastgeberinnen schalten und walten. 

Doch zwei Tore von Caro Luxenhofer kurz vor Halbzeitende sorgten für einen 2 Tore Vorsprung, mit dem man sich in die Pause verabschiedete. 

In der Kabine mahnte Trainer Pfeiffer dazu, sich nicht auseinander reißen zu lassen und wieder in der Abwehr cleverer zu agieren. In Folge dessen stellte man auf eine 5:1 Abwehr, mit Anja Stegmann in der Spitze, um. 

Und diese Umstellung sorgte für Verwirrung bei den noch jungen Berghandballerinnen. Immer wieder gelang es, frühzeitig zu stören. Vorne im Angriff nahm man sich nun wieder mehr ein Herz und ging zielstrebig in die Lücken, die, wenn nicht zum eigenen Torerfolg, Platz für die Nebenleute schuf. Und trotz mehrmaliger Unterzahl konnte man sich einen komfortablen Vorsprung von 6 Toren erarbeiten. Zwar steckten die Gastgeberinnen nie auf und es gelang ihnen sogar noch sich auf zwei Tore heran zu arbeiten, zu kraftraubend war aber dieser Akt dann am Schluss, weshalb der Sieg für Burlafingen nicht mehr zu nehmen war. 

Nächsten Samstag trifft man auf einen weitaus stärkeren Gegner. Um 18 Uhr bittet man die Gäste aus Köngen aufs Parkett. Über wieder lautstarke und zahlreiche Unterstützung freuen sich die Burlafingerinnen sehr.