Saison 2018/2019

 

Mit einem Sieg über die 4. Mannschaft des HV Rot-Weiß Laupheim, Endstand: 25:16 (9:7), beendete die SG Burlafingen/PSV Ulm 2 die Hinrunde mit einem Punktestand von 7:7 und einem positiven Torverhältnis. Mit fünf Punkten aus den letzten 3 Spielen hat die SG dabei richtig Fahrt aufgenommen und sich verdient vom letzten Tabellenplatz nach vorne gearbeitet.

 

Das deutliche Ergebnis täuscht ein wenig über die erste Halbzeit hinweg, war es doch eine zerfahrene Partie. Ein Geduldsmarathon. Den brauchte auch Trainer Oliver Hutter, denn seine Jungs zeigten ganz und gar nicht das was sie können und bekamen lange Zeit keinen Zugriff zum Spiel. Eine Halbzeit zum vergessen, mit vielen kleinen Verletzungen und eigenartige Unterbrechungen, die stolze 43 Minuten andauerte. So musste man beispielsweise den stark aufspielenden Kreis des Gegners das ein ums andere Mal ziehen lassen… unnötige Tore. Gleichzeitig hielt der Keeper aus Laupheim, was zu halten war und ließ seine Mannschaft hoffen. Halbzeitstand 9:7 für die Gastgeber aus Pfuhl. An dieser Stelle allen Verletzten Spielern, beider Mannschaften, gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf die „Bretter die die Welt bedeuten“.

Über den Teamspirit der M2 wurde an dieser Stelle schon öfters philosophiert. Folgend bekamen das in der zweiten Hälfte auch die Rot-Weißen aus Laupheim zu spüren. Erhöhte die Mannschaft ab der 40igsten doch die Schlagzahl und ließ hinten wie vorne nichts mehr anbrennen. Ein starker Tobi Tolkmitt und ein souveräner Alex Kienborn, führten die Mannschaft zum letztendlich verdienten 25:16 Heimsieg.

Nach der Hälfte der Saisonspiele kann resümiert werden, dass sich die SG Burlafingen/PSV 2 in der Kreisliga B Donau zu einer ordentlichen Truppe mit einiger Schlagkraft gemausert hat, die durchaus jedem Gegner das Wasser reichen kann.

Die SG spielte mit:

Hutter (Tor), Rauch (Tor), E. Günes ( 9/1), Kienborn (6), Tolkmitt (4), Ziesel, (3), C. Günes (1), Poppe (1), Mayr (1), Habiger, Egner, Buchholz, Roehl.

Bank: Hutter, Gaupp

Samstagabend, 18.00 Uhr – die M2 der SG sind beim TV Gerhausen 3 zu Gast. Und Coach Oli Hutter musste schon vor Spielbeginn Dampf ablassen in der Kabine und seine Jungs aufwecken. Zu lasch lief ihm das Aufwärmprogramm, zu oft ging der Blick zu den Hochgewachsenen und durchweg deutlich jüngeren 14 Mann des eindrucksvollen TVG-Kaders auf der anderen Seite. Und zu allem Überfluss musste man sich länger als notwendig mit dem Ausfüllen des Spielberichtsbogens auseinandersetzen – dieser doofe PIN Code, wer weiß den nochmal? 
Es waren wohl die richtigen Worte zur richtigen Zeit von Coach Hutter, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Im Gegenteil. Die M2 Jungs zeigten das wohl kämpferisch stärkste Spiel seit langer Zeit und überzeugten durch Disziplin und – am wichtigsten – Teamgedanke. In einem sehr intensiven aber zu jeder Zeit fair geführten Spiel konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen über die gesamte Spielzeit. Das Ergebnis der zweiten Halbzeit, 6:6, spiegelt in keinem Fall ein zerfahrenes und schwaches Kreisliga-Spiel wieder, im Gegenteil. Beide Teams zeigten zielstrebigen und ordentlichen Handball mit starker Abwehr und starken Keepern dahinter. So führte das Heimteam zu Beginn mit 6:4, bevor es lange Schlag auf Schlag ging, die SG sich aber nie abschütteln lies. Neun Minuten vor dem Ende dann die große Burlafinger Chance sich beim 15:17 durch Flo Ziesel entscheidend abzusetzen. Doch auch die TVG bewies Nehmerqualitäten und kam zurück ins Spiel. Aber der 53. Minute sollte auf beiden Seiten kein Treffer mehr gelingen. Die Gerhausener Jungs hatten den letzten Angriff, die SG verteidigte saustark und so trennte man sich letztendlich verdient und gerecht mit 17:17. 
Ein Lob an dieser Stelle auch an den Schiedsrichter der Begegnung, Fabian Bohnert aus Bad Waldsee, der souverän pfiff und seinen Beitrag dazu leistete, dass Handball mal wieder so richtig Spaß gemacht hat. 
Die Zweite spielte mit:
Hutter, Frank (Tor); Ispan (4), Kienborn (4), E. Günes (3/1), Ziesel (2), C. Günes (2/1), Mayr (1), Habiger (1), Buchholz, Treber, Mendoza-Reyes.