2017/2018 SG Burlafingen/Post SV Ulm

 

Unter Wert verkauft, lässt sich das Spiel in drei Worten zusammenfassen. Und das gegen den designierten Aufsteiger HV Rot-Weiß Laupheim 3. Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft nach Laupheim.

Endstand 24:13 (13:4).

Wie soll man ein Spiel dokumentieren, bei dem es zur Halbzeit 13:4 steht? Vier Tore ist natürlich eine unterirdische Quote, wird aber die Halbzeit als Ganzes betrachtet, sieht es eher nach unter Wert aus. Die SG begann in der Abwehr sehr stark, nur wenige Gegentreffer aus dem Spiel heraus, vielmehr führten etliche Ballverluste und Abspielfehler im Angriffsspiel zu leicht abzuschließenden Gegentoren. Auch erkor man den Torhüter aus Laupheim zur Zielscheibe aus… beim Dart würde man hier von Bullseye sprechen. Einzig Alex Kienborn überwand in den ersten 30ig Minuten den Goalie der Heimmannschaft und netzte zu besagten vier Toren ein. Und genau da lag das Problem an diesem Nachmittag, dat Ding wollte einfach nicht rein.

Zweite Halbzeit, gleiches Spiel: dat Ding will nicht rein. Daher halten wir den Spielbericht kurz und merken nur an, am Kampfgeist lag es nicht, 24 Gegentreffer vom Meister ist akzeptabel.  

Letztes Spiel der Saison, eigene Halle, letzte Chance auf einen Sieg. Nutzen wir sie!!! Geht es doch wiederum gegen eine Mannschaft aus Laupheim. Die HV Rot-Weiß Laupheim 4 steht z.Z. auf dem dritten Tabellenrang und könnte sich mit einem hohen Sieg hinter ihre Vereinskammeraden auf Rang zwei der Abschlusstabelle setzen. Die SG Burlafingen/PSV Ulm 2 erwartet einen heißen Tanz und wird sich gewiss nicht noch einmal unter Wert verkaufen.

Die SG spielte mit:

Rauch (Tor), Frank (Tor), Hutter (Tor), E. Günes (5/2), Kienborn (4/1), Egner (2), Ziesel (1), Roehl (1), Tolkmitt, Poppe, Habiger, Treber, Epple, C. Günes.
Bank: Hutter

Wir sind zwar nicht PSG oder der THW, haben aber unser Heimspiel gegen die TG 1848 Bad Waldsee 2  souverän, ungefährdet und in dieser Höhe auch verdient gewonnen. 

Endstand 30:20 (14:13).

Zwar startete die SG wieder standesgemäß verhalten und mit hoher Fehlerquote, fing sich aber nach 15 Minuten und ging von dannen auf Torejagt. Vor allem unser Linksaußen, Cemil Günes, legte in dieser Zeit los wie die Feuerwehr und erzielte fünf seiner neun Tore in der ersten Halbzeit. Vier Tore von Saisongoalgetter Alex Kienborn binnen drei Minuten, brachte die Burlafinger dann endgültig auf die Siegerstraße. So ging man zwar auf dem Papier nur knapp mit einem Tor Unterschied (14:13) in die Halbzeitpause, aber mit der Gewissheit jeder Zeit noch eine Schippe drauflegen zu können.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es dann ernst, wollte die SG den Sieg eindeutig mehr als der Gegner aus Waldsee. Zumindest konnte besagte Schippe draufgelegt und schnell ein fünf Tore Vorsprung herausgespielt werden. Eine enorm konzentrierte Abwehrleistung führte zu vielen leichten Ballgewinnen und einigen erfolgreich abgeschlossenen Kontern. Training lohnt sich also doch. Daher geht der Sieg mit  zehn Toren Unterschied und wiederum 30ig Treffern, vollkommen in Ordnung.

Rubrik Man of the Match: Stefan Epple / auch wenn er mit drei Treffern im Spielberichtsbogen nicht auf den vordersten Plätzen zu finden ist, hat er mit seinem besonnenen Spielaufbau und guter Abwehrarbeit, viel Ruhe in die Mannschaft gebracht, was dann wiederum zur deutlichen Leistungssteigerung in Halbzeit zwei führte.

Ob das Game attraktiv für die Zuschauer war, steht auf einem anderen Blatt und interessiert im Nachhinein keinen… Aber hey auch der THW hat nicht nur Glanztage

Die SG spielte mit:
Rauch (Tor), Frank (Tor), Hutter (Tor), Kienborn (10), C. Günes (9/4), E. Günes (4), Epple (3), Ziesel (2), Mendoza-Reyes (2), Treber, Tolkmitt, Bucholz, Keller. 
Bank: Hutter