Saison 2018/2019

 

Die M2 präsentierten sich zum Saisonstart 2018/2019 wie ein gutes Oldtimer-Fahrzeug, das eine Zeit lang ungenutzt in der Garage stand. Kurze Startschwierigkeiten, der Motor ächzt und knarzt, aber wenn er dann mal läuft, dann macht das Ganze unheimlich viel Spaß. So lässt sich auch der Auftakt gegen den Kreisliga A Absteiger aus Uttenweiler, in der vergangenen Runde noch Gegner der M1, beschreiben. 
Die ersten 18 Spielminuten ächzte und knarzte noch ziemlich viel bei der SG. 4-8 stand es zu diesem Zeitpunkt und der Gast aus Uttenweiler war zu einfachen Toren gekommen, die M2 hingegen scheiterte wiederholt beim Torabschluss oder schon beim Anspiel an den Mitspieler. Im Anschluss war es dann aber genug der gemütlichen Wochenendausfahrt, die SG schaltete wortwörtlich ein paar Gänge nach oben. Die Abwehr stand massiver, Keeper Udo Rauch war allmählich auf Betriebstemperatur und Linksaußen Sven Poppe war es nur acht Zeigerumdrehungen später vorbehalten, die SG erstmals mit 10-9 in Führung zu bringen. Zwar rettete sich Uttenweiler noch mit einem – für die erste HZ durchaus leistungsgerechten - 11-11 in die Pause, doch spätestens in den zweiten dreißig Minuten setzten die M2 den Blinker links und ab ging es auf die Überholspur. Halbzeit-übergreifend wurde aus dem 4-8 eine 20-13 Führung bis zur 47. Spielminute. Dieser 16-5-Lauf reichte letztendlich aus, und einen perfekten Saisonstart zu feiern und die ersten beiden Pluspunkte einzufahren. Umso erfreulicher, da mit Norman Roehl, Stefan Epple, Torsten Egner, Matthias Keller und Stefen Treber gleich ein Quintett zum Saisonauftakt passen musste. Dafür feierten „Keule“ András Ispán und Sebastian „Basti“ Mayr einen glänzenden Einstand bei den M2 und trugen einen wichtigen Teil zum Heimsieg bei. Das hat Spaß gemacht und das Können und die gestiegene Leistungsdichte im M2-Kader kamen zeitweise zum Vorschein. Weiter geht es kommende Woche in Bad Buchau. 
Die M2 spielten mit:
Rauch, Hutter (Tor); Kienborn (8), Ergün Günes (5/1), Ispán (4), Cemil Günes (2), Habiger (2),  Tolkmitt (2/1), Ziesel (1), Poppe (1), Mayr (1), Buchholz, Mendoza-Reyes.

Und wie erwartet wurde es ein heißer Tanz… gegen die Rot-Weißen aus Laupheim. Im letzten Spiel noch einmal alles geben und in eigener Halle die Saison mit einem Sieg beenden, das war die Devise, gesagt und getan.

Endstand 24:18 (11:10).

Wieder eine starke Abwehr und volle Konzentration in den Anfangsminuten führten dazu, dass die SG gut ins Spiel kam und ordentlich dagegenhielt. Einzig die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig, hatte man zu Beginn doch einige Hochkaräter vergeben. Auch wenn der Gegner wiederum HV Rot-Weiß Laupheim hieß, wollte die Mannschaft diesmal das bessere Ende für sich beanspruchen und opferte sich teilweise regelrecht auf. Viel Kampf und Laufbereitschaft sicherte schnell eine kleine Führung, die bis zur Halbzeit nicht mehr abgegeben wurde. Besonders die Günes-Brüder „im Geiste“, Cemil & Ergün, legten los wie die Feuerwehr und erzielten 7 der 11 Tore in HZ1.

Mit Power und Zielstrebigkeit ging es nach 15-minütiger Unterbrechung wieder auf die Platte, fiel die Halbzeitansprache von Trainer Oliver Hutter abermals konstruktiv-motivierend aus. Und warum auch zweifeln, unsere Halle... unser Spiel… unser Sieg… ist doch ganz einfach. Allerdings ließen sich die Laupheimer nicht so leicht abschütteln wie gedacht und hielten ordentlich dagegen. Daher war es für die SGler ein hartes Stück Arbeit, sich bis zur 55igsten Minute mit vier Toren abzusetzen. Jetzt glaubte auch der letzte Zweifler an den Sieg und  das Team rührte noch einmal Beton in der Abwehrreihe an. Kein Tor mehr für die Gäste, dafür deren drei auf der eigenen Habenseite. Mit einem, auch in der Höhe verdienten, 24:18 Heimsieg, beendete die Mannschaft der SG Burlafingen/PSV Ulm 2 die Saison 2017/2018 auf dem 5. Platz der Männer Kleisliga B Donau.

Saisonrückblickend muss man sagen, eine gute Leistung, mit einer klasse Mannschaft. Leider aber auch mit einigen schweren Verletzungen, die zu den Spielen erstmal kompensiert werden mussten bzw. einigen wirklich knappen Spielen, bei denen manchmal einfach die Rotznäsig- oder Kaltschnäuzigkeit fehlte.

Ach was soll‘s… Best Buddies zum Jupiter!

Die SG spielte mit:

Frank (Tor), Rauch (Tor), Hutter (Tor), Kienborn (7), E. Günes (5), C. Günes (5/3), Keller (2), Roehl (2), Ziesel (1), Tolkmitt (1), Poppe (1), Habiger, Egner, Buchholz.
Bank: Hutter, Epple, S. Poppe