Unter Wert verkauft, lässt sich das Spiel in drei Worten zusammenfassen. Und das gegen den designierten Aufsteiger HV Rot-Weiß Laupheim 3. Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft nach Laupheim.

Endstand 24:13 (13:4).

Wie soll man ein Spiel dokumentieren, bei dem es zur Halbzeit 13:4 steht? Vier Tore ist natürlich eine unterirdische Quote, wird aber die Halbzeit als Ganzes betrachtet, sieht es eher nach unter Wert aus. Die SG begann in der Abwehr sehr stark, nur wenige Gegentreffer aus dem Spiel heraus, vielmehr führten etliche Ballverluste und Abspielfehler im Angriffsspiel zu leicht abzuschließenden Gegentoren. Auch erkor man den Torhüter aus Laupheim zur Zielscheibe aus… beim Dart würde man hier von Bullseye sprechen. Einzig Alex Kienborn überwand in den ersten 30ig Minuten den Goalie der Heimmannschaft und netzte zu besagten vier Toren ein. Und genau da lag das Problem an diesem Nachmittag, dat Ding wollte einfach nicht rein.

Zweite Halbzeit, gleiches Spiel: dat Ding will nicht rein. Daher halten wir den Spielbericht kurz und merken nur an, am Kampfgeist lag es nicht, 24 Gegentreffer vom Meister ist akzeptabel.  

Letztes Spiel der Saison, eigene Halle, letzte Chance auf einen Sieg. Nutzen wir sie!!! Geht es doch wiederum gegen eine Mannschaft aus Laupheim. Die HV Rot-Weiß Laupheim 4 steht z.Z. auf dem dritten Tabellenrang und könnte sich mit einem hohen Sieg hinter ihre Vereinskammeraden auf Rang zwei der Abschlusstabelle setzen. Die SG Burlafingen/PSV Ulm 2 erwartet einen heißen Tanz und wird sich gewiss nicht noch einmal unter Wert verkaufen.

Die SG spielte mit:

Rauch (Tor), Frank (Tor), Hutter (Tor), E. Günes (5/2), Kienborn (4/1), Egner (2), Ziesel (1), Roehl (1), Tolkmitt, Poppe, Habiger, Treber, Epple, C. Günes.
Bank: Hutter