ÜBOL West 2017/2018

 

Mit einem guten, zweiten Platz konnte die wA diese Saison beenden. Aufgrund von langfristigen Verletzungen, schulischen oder beruflichen Verpflichtungen, war diese Saison einfach nicht mehr drin. Von nominell 14 Spielerinnen waren oft nur sieben, oder acht Mädels an den Spielen verfügbar, so dass wir des Öfteren auf die Hilfe der B-Jugend angewiesen waren. Hierfür ein herzliches Dankeschön an Lorena, Sarah, Tabea und Laura. Ihr habt eure Sache ganz hervorragend gemacht.

Ab jetzt heißt es für die meisten der Spielerinnen: Adieu Jugend und Willkommen bei den Aktiven. All die Trainer, die Euch begleitet haben und natürlich auch Ihr selber können stolz auf das sein, was WIR in den letzten Jahren alles erreicht haben. Und das bezieht sich nicht nur auf die vielen sportlichen Erfolge. Ihr habt es geschafft als Team mehr und mehr zusammen zu wachsen, habt neue Spielerinnen problemlos integriert und seid auf und abseits des Feldes als eine Gemeinschaft aufgetreten.

Zum Ende der Saison hatten wir noch unser Abschlussfest im Tennisheim. Auch hier hat sich gezeigt, dass Ihr nicht nur auf dem Spielfeld eine Mannschaft seid. Bei dem ein, oder anderem Kaltgetränk wurde ordentlich gefeiert und die Stabilität der Bierbänke auf eine harte Probe gestellt(auch von den Eltern)!!!

Als dann noch ein Video über Eure vergangenen Jahre gezeigt wurde, ist wohl allen erst bewusst geworden, dass die gemeinsame Jugendzeit nun endgültig vorbei ist und es flossen reichlich Tränen.  

All das hat die Zeit mit Euch zu einer rieseigen Ansammlung unvergesslicher Augenblicke werden lassen und auch wir Trainer sagen hier: War ne geile Zeit mit Euch!!!

Eigentlich könnten die beiden Trainer, Brüchner / Hirsch, mit dem Abschneiden ihrer Mannschaft nach der Vorrunde zufrieden sein. Mit 12:4 Punkten ( fünf Siegen, einer Niederlage und zwei Unentschieden ) belegen sie hinter Gundelfingen, 16:0 Punkten und Königsbrunn 13:3 Punkten, einen respektablen 3. Platz.

Die 24:31 Niederlage gegen Gundelfingen war zwar sehr deutlich, aber leider konnte die Mannschaft an diesem Tag nicht in Bestbesetzunmg auflaufen und somit Gundelfingen nicht den erhofften Widerstand entgegen bringen. Die beiden unentschiedenen Spiele gegen Königsbrunn und Schwabmünchen wurden dann aber auch leider durch Leichtsinn und fehlenden Siegeswillen, "hergeschenkt". Die restlichen fünf Spiele gegen Schwabkirchen ( 28:22 ), Dachau (30:22), Meitingen (32:15), Wertingen (23:12) und Ludwigsfeld (37:27), waren kein Problem und ließen erahnen was für Möglichkeiten in der Mannschaft stecken.

Natürlich waren sich die beiden Trainer darüber im klaren, dass da mehr drinn gewesen wäre. Woran kann es deshalb gelegen haben, dass diese unerwarteten Verlustpunkte zustande kamen? Ein großer und wichtiger Punkt ist die leider mäßige Trainingsbeteiligung, teils durch schulische Belange, Verletzungen, privaten Gründen und Abstellungen zu den Frauen 1. Sie können durch die fehlende Feinabstimmung, vorne und hinten, einfach nicht zum Erfolg führen, obwohl die Mannschaft personell genügend Potential hätte, die Liga nach der Vorrunde anzuführen. Keine sieben Spielerinnen waren im Schnitt im Training!!! Das ist einfach viel zu wenig, um erfolgreicher sein zu könnnen. Man sollte sich dies mal echt zu Herzen nehmen, denn nur dann kann es sportlich noch besser werden.