ÜBOL West 2017/2018

 

Nach zwei anstrengenden Qualli.-Runden, haben wir es tatsächlich geschafft, uns für die ÜBOL zu qualifizieren. Für unsere junge Mannschaft ein toller Erfolg. Angefangen hat der ganze Spaß in der ersten Runde in Wertingen. Einziges Ziel: Nicht letzter werden. Gleich zu Anfang gab es ne Ohrfeige gegen Friedberg und wir haben das Spiel völlig verdient mit 12:6 verloren. Gegen Donauwörth gab es dann einen ungefährdeten 10:4 Erfolg. Im letzten Spiel gegen den Gastgeber konnten die Mädels einen etwas glücklichen 11:10 Erfolg feiern. Ziel erreicht. Eine Runde weiter.

In der zweiten Runde hatten wir nach ewiger Zeit einen Spieltag zu Hause. Auch hier gab es nur ein Ziel. Nicht letzter werden. Gleich zu Beginn ging es gegen unsere Nachbarn aus Vöhringen. Nach 2x12 Minuten stand ein 12:3 für uns auf der Anzeigetafel. Das zweite Spiel gegen Schongau war schon deutlich enger, aber am Ende siegten wir 8:6. Also war das Ziel erreicht und wir konnten die letzten beiden Spiele entspannt angehen und munter durchwechseln. Mit den beiden Siegen gegen Wertingen (8:6) und Kempten-Kottern (8:5) endete eine für uns nie erwartete Qualli. 2016.

Dickes Lob an alle. Ihr habt tolle zwei Runden gespielt. Beeindruckt haben uns die beiden Mannschaften aus Schongau und Kempten-Kottern die mit einem, bzw. keinem Auswechselspieler antraten und ein wirklich tolles Turnier gespielt haben. Leider haben es unsere Nachbarn aus Vöhringen nicht geschafft in die ÜBOL zu kommen. Denn selbst in der Jugend sind Derbys das Salz in der Suppe einer ganzen Saison.

Am Ende einer Saison klopft man sich gerne gegenseitig auf die Schulter und feiert das vergangene Jahr. Bei uns liegt der Fall dieses Mal leider etwas anders. Von Anfang an standen die Zeichen nicht wirklich gut. Ein kleiner Kader, längerfristige Ausfälle verschiedener Leistungsträger, kleiner Verletzungen und die daraus resultierende zeitweise extrem geringe Trainingsbeteiligung, führten dazu, dass wir nur den achten und somit vorletzten Tabellenplatz erreichen konnten. In der ganzen Saison konnten wir nur ein einziges Mal komplett zu einem Spiel antreten. So verlief die Rückrunde dann ähnlich wie die ersten acht Spiele. Viele verlorene Spiele! Wie es heißt, soll man aus Niederlagen ja mehr lernen als aus Siegen. Sehr gut. Dann haben wir in dieser Saison eine Menge gelernt.

Und so ist es auch. Durch die vielen Ausfälle mussten andere Spielerinnen immer wieder in die Bresche springen und versuchen, diese zu kompensieren. Wenn es auch nicht immer für Punkte gereicht hat, so konnte man doch deutlich die Weiterentwicklung einiger Spielerinnen erkennen. Die ein oder andere, hat auf einer bis dahin ihr ungewohnten Position, wirklich tolle Leistungen abgerufen. In einem Mannschaftssport geht es nicht nur um gewinnen und verlieren, sondern auch um den Zusammenhalt untereinander und dass ist den Mädels hervorragend gelungen. Mit Euch zu Arbeiten hat wirklich Spaß gemacht. Ein dickes Dankeschön an alle Eltern, die uns während der ganzen Saison tatkräftig unterstützt haben, besonders an Simone und Stefan (ihr wisst schon warum). Ebenso an Lorena, Sarah und Sabi. Ihr wart zur Stelle, wenn Not am Mann war und habt dafür gesorgt, dass wir immer spielfähig waren.

Glückwunsch noch an unsere weibliche A-Jugend, die völlig verdient Meister in ihrer Liga wurden. So wie ich Euch einschätze, rockt Ihr auch noch das Turnier gegen die Meister der anderen Staffeln. Viel Erfolg!!!

Die nächstjährige B-Jugend wird ein völlig neues Gesicht haben, da die meisten Mädels in die A-Jugend kommen. Euch allen viel Spaß und Erfolg dort und gleichzeitig ein herzliches Willkommen an die Mädels der neuen B-Jugend. Was bleibt am Ende dieser Saison wirklich übrig? Ganz sicher, dass in einer Landesliga die Bäume nicht in den Himmel wachsen und man ohne Fleiß nirgendwo einen Blumentopf gewinnt. Letzten Endes werden sich in ein paar Jahren nur noch wenige an irgendwelche Gegner, oder Ergebnisse erinnern können. Vielleicht an das ein oder andere Spiel, wo diejenige besonders gut, oder auch schlecht war. Was ganz bestimmt bleiben wird, sind die Erinnerungen an Momente, wie z.B. das Trainingslager, oder auch unser Abschlussfest. Am Ende bleibt ein Gefühl übrig und das war mit Euch wirklich schön.